Ist Facebook tatsächlich unparteiisch?

Facebook ist mal wieder in die Kritik geraten

Haben Facebook-Mitarbeiter tatsächlich systematisch und auf Anweisung die Nachrichten in der „Trending News“-Sektion manipuliert? Das zumindest behaupten einige ehemalige Angestellte des Projekts. Facebook selbst dementiert, doch es bleiben Zweifel. SpardaSurfSafe nimmt den Fall zum Anlass, einmal genauer zu beleuchten, wie Facebook auch unsere ganz persönliche Startseite beeinflusst.
Der Artikel, den das News-Portal Gizmodo in der vergangenen Woche veröffentlichte, schlug hohe Wellen, denn darin behaupteten mehrere ehemalige Mitarbeiter von Facebook, dass die „Trending-News“-Sektion der Social Media Plattform systematisch manipuliert wurde. Möglich wäre das durch ein „Injection-Tool“, das den zugrunde liegende Algorithmus umgeht, heißt es in dem Artikel. Die Manipulationen sollen vor allem drei Bereiche betreffen: Weiterlesen

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Mit der App zu historischen Stätten in Freiburg

Von Studierenden entwickelte Smartphone-Apps bieten einen alternativen Blick auf Orte in Freiburg und Umgebung

Das Münster, die Bächle oder das Historische Kaufhaus stehen auf der Liste der Freiburger Wahrzeichen ganz oben. Was aber hat die Stadt abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten zu bieten? Studierende der Geographie an der Albert-Ludwigs-Universität haben unter der Leitung von Dr. Anna Chatel und Monika Nethe im Rahmen eines Seminars sechs Smartphone-Apps zu Natur-, Kultur- und Geschichtsthemen jenseits von Altbekanntem entworfen. Mit ihnen können Nutzerinnen und Nutzer Rundgänge in Freiburg und Umgebung unternehmen, beispielsweise zu historischen Stätten des Protests und des Widerstands, zu Orten des nachhaltigen Konsums oder zur ältesten Kirche Freiburgs im Stadtteil Haslach. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum der Universität, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und dem Webunternehmen in medias res. Die Universität Freiburg zeichnete das Seminar 2015 mit dem mit 70.000 Euro dotierten Lehrentwicklungspreis „Instructional Development Award“ aus. Weiterlesen

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Commerzbank bringt Staat um Millionen-Steuereinnahmen

BR-Recherchekooperation Commerzbank bringt Staat um Millionen-Steuereinnahmen

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Die Commerzbank hat den deutschen Staat über Jahre hinweg durch fragwürdige Aktiengeschäfte um Steuereinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe gebracht. Das geht aus Dokumenten hervor, die dem Bayerischen Rundfunk und dem New Yorker Recherchebüro ProPublica exklusiv vorliegen, und die sie gemeinsam mit dem Handelsblatt und der Washington Post analysiert haben. Demnach ermöglichte es die Commerzbank bis 2015 ausländischen Anlegern, die Kapitalertragsteuer in Deutschland zu vermeiden – und verdiente selbst mit daran. Weiterlesen

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Internationaler Tag der Pressefreiheit

#freeallreporters:
euronews Anchor-Woman verschwindet während der Sendung

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am heutigen 3. Mai starten die Organisation Reporter ohne Grenzen, der TV-Sender euronews und die Kommunikationsagentur Serviceplan einen Appell zur Verteidigung der Presse- und Informationsfreiheit. Mitten in einer Live-Sendung verschwindet die euronews Anchor-Woman Lise Pedersen spurlos aus dem Fernsehstudio. Was ist passiert?

München, den 3. Mai 2016 — Im Jahr 2015 starben 67 Journalisten, während sie eines der fundamentalen Rechte der freien Welt ausübten: die Presse- und Informationsfreiheit. Aktuell sind rund 150 Reporter weltweit inhaftiert. Stellvertretend für diese Journalisten verschwindet die Anchor-Women des News-Senders euronews, Lise Pedersen, in einem Spot der Aktion #freeallreporters. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von Reporter ohne Grenzen, euronews und Agenturen der Serviceplan Gruppe.

Internationaler Tag der Pressefreiheit

Pünktlich zum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit soll so die Gesellschaft dazu aufgerufen werden, das wichtige Recht der Presse- und Meinungsfreigeit gegen radikale Parteien, radikale Regierungen, Terroristen und Despoten zu verteidigen.

Jeden Tag verschwinden Journalisten, weil sie über Skandale und Missstände berichten. Sie werden entführt, eingesperrt und sogar getötet. #freeallreporters zeigt in einem fiktiven Newsclip von euronews, was passieren würde, wenn in Europa das eintritt, was in manchen Regionen bereits trauriger Alltag ist: Während einer Livesendung über Unruhen aufgrund des Korruptionsskandals eines Präsidenten verschwindet Anchor-Woman Lise Pedersen aus dem Studio. Nach einem Einspieler zu gewaltsamen Ausschreitungen und einer Schalte zum Reporter vor Ort liegt ihr Stuhl umgekippt am Boden. Das Studio ist sekundenlang leer und still.

Dann erscheint auf dem Screen des verwaisten Studios Dr. Rubina Moehring, Mitglied des Vorstands von Reporter ohne Grenzen, und ruft zur Verteidigung der Presse- und Informationsfreiheit auf: Unter #freeallreporters können User auf der ganzen Welt ihre Stimme für die Pressefreiheit erheben.

Der Spot wurde heute ab 14:00 Uhr im Programm von euronews gezeigt und ist auf der Website von euronews und auf youtube verfügbar:
www.euronews.com/2016/05/02/what-happens-when-a-journalist-disappears
https://www.youtube.com/watch?v=4v2cEXIF_kw&feature=youtu.be

Idee und Umsetzung stammen von Serviceplan Campaign, Kooperationspartner sind Reporter ohne Grenzen und der Sender euronews. Für die Kommunikation der Aktion sind Serviceplan Public Relations und Serviceplan Content Marketing verantwortlich.

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Finanzdienstleistungen für Privatkunden

Der Abbau von Hemmnissen führt zu intensiverem Wettbewerb, mehr Innovation und niedrigeren Preisen.

cep Analyse FinanzdienstleistungenDie Europäische Kommission will Hemmnisse bei grenzüberschreitenden Finanzdienstleistungen für Privatkunden abbauen und hat dazu ein Grünbuch vorgelegt. „Die darin enthaltenen Portabilitätspläne – insbesondere für Lebensversicherungen und private Krankenversicherungen – sind aber realitätsfern“, erklärt Bert Van Roosebeke, Finanzmarktexperte des cep.

In den kommenden Wochen will die Europäische Kommission Gesetzesvorschläge auf der Basis des Grünbuchs vorstellen, die eine Diskriminierung von Verbrauchern aufgrund ihres Wohnsitzes oder ihrer Staatsangehörigkeit bei Finanzdienstleistungen verhindern. Sie erwartet durch die Digitalisierung einen intensiveren Wettbewerb und höhere Innovation bei Finanzdienstleistungen. Da Anbieter dank Online-Vertriebskanälen zunehmend auf nationale Niederlassungen verzichten können, kommen diese Effekte auch grenzüberschreitend zum Tragen. Auch sieht die Kommission „regulatorische Herausforderungen“ beim Verbraucher- und Datenschutz, bei der Cybersicherheit und der Wettbewerbsgleichheit zwischen neuen und etablierten Anbietern.

„Die freie Rechtswahl der Vertragsparteien und ein vollharmonisiertes aber optionales EU-Regelwerk (29. Regime) stärken den Wettbewerb. Parallel könnten Anbietern weiterhin die bewährten nationalen Produkte anbieten“, so Van Roosebeke, der warnt, dass „Vorschriften zur Senkung der Kündigungskosten bei langfristigen Verträgen nicht zwangsläufig zu niedrigeren Preisen für alle Kunden führen. Vielmehr subventionieren treue Kunden damit zwangsweise wechselwillige Kunden.“

Grünbuch COM(2015) 630 vom 10. Dezember 2015 über Finanzdienstleistungen für Privatkunden.  Gruenbuch_COM_2015-630

Grenzüberschreitende Entschädigung bei Kfz-Unfällen

– Die Kommission überlegt, wie gewährleistet werden kann, dass Unfallbeteiligte auch dann entschädigt werden, wenn die Kfz-Versicherung des ausländischen Unfallverursachers zahlungsunfähig ist.
– An der freiwilligen Vereinbarung einiger Mitgliedstaaten, die eine Entschädigung auch in diesem Fall sicherstellen soll, nehmen nicht alle Mitgliedstaaten teil.

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Französische Atomkraftwerke mit schweren Sicherheitsmängeln

WDR exklusiv Schwere Sicherheitsmängel in französischen Atomkraftwerken durch Gefahr „interner Überflutung“

Betreiber ließ nach Fessenheim-Störfall von 2014 alle AKW überprüfen

In zahlreichen französischen Atomkraftwerken ist der Schutz gegen sogenannte „interne Überflutungen“ mangelhaft. Das geht aus einem Bericht des Kölner Atomsicherheitsexperten Manfred Mertins hervor, der dem WDR vorliegt. Mertins stützt seine Angaben auf einen Bericht des französischen Instituts für Nuklearsicherheit (IRSN), vergleichbar mit der deutschen Gesellschaft für Reaktor- und Anlagensicherheit (GRS). Demnach hat die staatliche Betreibergesellschaft Électricité de France (EdF) nach dem Störfall in dem AKW Fessenheim im April 2014 veranlasst, dass sämtliche 58 Kernkraftwerke der Republik auf unzureichenden Schutz gegen interne Überschwemmungen und Mängel bei den Wasserableitungssystemen überprüft werden. Mehrere Anlagen mussten daraufhin nachgerüstet werden. Die genaue Zahl der betroffenen Anlagen ist nicht bekannt, da die Untersuchungen noch laufen. In Fessenheim war am 9. April 2014 Wasser durch Kabelschächte in einen Schaltschrank gelaufen und hatte eine Notabschaltung ausgelöst. Das wahre Ausmaß des damaligen Vorfalls war erst im März dieses Jahres durch Berichte des WDR bekannt geworden. Die Beseitigung der Mängel in allen Kraftwerken dürfte noch mindestens zwei Jahre dauern. Der Schutz vor internen Überflutungen ist eine der zentralen Sicherheitsanforderungen an alle Atomkraftwerke weltweit und war wichtiger Bestandteil der nach Fukushima veranlassten Stresstests in allen europäischen Kernkraftwerken.

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Welttag des Urheberrechts – Reform dringend nötig

Urhebervertragsrecht

Echte Reform angemahnt

Die Rechte von Autorinnen und Autoren stärken und unfaire Vertragsbedingungen per Gesetz ausschließen, das fordern der Deutsche Journalisten-Verband und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di gemeinsam mit der Europäischen Journalisten-Föderation zum Welttag des Urheberrechts und des Buches der UNESCO am 23. April.

In der Europäischen Union gibt es einen erheblichen Handlungsbedarf, eine angemessene Vergütung der Kreativen zu sichern und konkrete Schritte gegen unfaire Vertragsklauseln zu unternehmen. Eine Reform des Urhebervertragsrechts, zu der sich die Große Koalition 2013 im Koalitionsvertrag verpflichtet hatte, steht derzeit in Deutschland im Fokus. In dem vom Bundeskabinett kürzlich beschlossenen Regierungsentwurf sehen DJV und dju aber keine wirksame Verbesserung der Situation von Urheberinnen und Urhebern. „Statt das Urheberrecht für die Kreativen zu verbessern, sieht der Regierungsentwurf eine Beschneidung ihrer Verhandlungsmöglichkeiten vor“, kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Hierzu wäre ein effektives Verbandsklagerecht notwendig, das aber nicht geplant sei, obwohl freie Journalisten auf den Schutz ihrer Verbände zur Durchsetzung ihrer individuellen Rechte, zum Beispiel auf eine angemessene Vergütung, immer wieder angewiesen seien.

DJV und dju fordern nachdrücklich eine Reform des Urhebervertragsrechts, die den Interessen der Urheber tatsächlich Rechnung trägt. „Eine Reform, die diesen Namen verdient, muss die angemessene Vergütung für jede Nutzung eines Werkes sichern, Anreize zur Aufstellung gemeinsamer Vergütungsregeln beinhalten und deren Anwendung branchenweit gesetzlich durchsetzbar machen. Dafür brauchen Kreative ein effektives Verbandsklagerecht“, fordert dju-Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß.

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Hirnwellenreiten – „Gedankenlesen“

7. Science Jam am 27.04.2016 mit einem Schauspiel zum Auslesen von Gehirnaktivität

Technologien, die Gehirnaktivität sichtbar machen, werden in den Medien oft unter dem Stichwort „Gedankenlesen“ diskutiert. Doch worum geht es dabei wirklich? Kann überhaupt von Gedankenlesen die Rede sein? Und: Sind die Gedanken noch frei? Unterstützt von Forschern aus dem Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools reiten die Schauspieler Mathias Lodd und Ullo von Peinen die Hirnwelle und mischen die Neuro-Bühne auf. Sie verwandeln die Werkstatt des Bernstein Centers Freiburg für diesen Abend in einen Hirnscanner für jedermann.

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Meta-Daten lagern weiterhin bei Facebook

IMG_1466Mit dem letzten Update hat der beliebte Messenger-Dienst WhatsApp eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Chats, Telefonate und Dateianhänge eingeführt. Die von Krypto-Guru Moxie Marlinspike entwickelte Verschlüsselung verspricht ein wirkungsvolles Mittel, um unbefugte Mitleser auszusperren.

Der Nachrichtendienst WhatsApp hat sich mit einem Update zum weltweit meistgenutzten Krypto-Messenger aufgeschwungen. Ab sofort kommunizieren Nutzer, die die neueste Version der App installiert haben, mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die sicherstellen soll, dass weder WhatsApp selbst noch Geheimdienste oder andere staatliche Organe Zugriff auf die versendeten Nachrichten erhalten. An der Entwicklung beteiligt war auch Krypto-Guru Moxie Marlinspike, der als engagierter Privacy Activist gilt und einen gewissen Vertrauensvorschuss in die neue Verschlüsselung rechtfertigt. Weiterlesen

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Science-Fiction im Realitäts-Check

Freiburger Forscher besprechen in einer Filmreihe den Wahrheitsgehalt von Zukunftsfantasien

Illustration: Ludmilla Bartscht

Illustration: Ludmilla Bartscht

Ein Roboter mit Bewusstsein, manipulierte Erinnerungen oder mit dem Gehirn ferngesteuerte Avatare: Diese Ideen aus Science-Fiction-Filmen erscheinen mit dem heutigen technologischen Fortschritt in Reichweite. Wie aber sehen das Forscherinnen und Forscher, die an Robotern, Neurotechnologien und Künstlicher Intelligenz arbeiten? Welche Entwicklungen stehen bevor, welche sind unwahrscheinlich und welche erwünscht? Über diese Fragen diskutieren Wissenschaftler aus dem Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg gemeinsam mit dem Publikum anhand von vier Filmen und Ausschnitten aus Serien. Die Filmreihe richtet sich primär an Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren sowie Studierende, steht jedoch auch anderen Interessierten offen. Die Vorführungen finden je nach Termin im Kommunalen Kino oder in der Universität im Rahmen des aka-Filmclubs statt. Der Eintritt im Kommunalen Kino beträgt sechs Euro, der ermäßigte Preis vier Euro. Die Vorführung des aka-Filmclubs kostet 1,50 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, für ganze Schulklassen jedoch erwünscht. Weiterlesen

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